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Foto © Lorraine Wauters

Rokoko aus dem Bilderbuch

LE NOZZE DI FIGARO
(Wolfgang Amadeus Mozart)

Besuch am
6. April 2018
(Premiere)

 

Opéra Royal de Wallonie, Liège

Eine gelungene Produktion nach der bewährten Strategie, mit der Intendant Stefano Mazzonis di Pralafera seit Jahren die Opéra Royal Liège Wallonie mit großem Erfolg führt: Hervor­ra­gende Gesangs­leis­tungen paaren sich mit unspek­ta­ku­lären, aber handwerklich sauberen Insze­nie­rungen und Bühnen­bildern, die es nicht an optischem Reiz vermissen lassen. Das gilt auch für die Neuin­sze­nierung von Mozarts Le Nozze di Figaro, die zwar ein wenig unter dem etwas groben Dirigat von Chris­tophe Rousset leidet, die aber insgesamt der Bedeutung des Werks vollauf gerecht wird.

POINTS OF HONOR

Musik
Gesang
Regie
Bühne
Publikum
Chat-Faktor

Das ist gleicher­maßen der sensiblen Insze­nierung von Emilio Sagi zu verdanken, der auf jeden unange­mes­senen Klamauk verzichtet, und dafür das junge, äußerst spiel­freudige Ensemble mit feiner Hand führt, wie auch der hochwer­tigen Sänger­be­setzung und den dezenten Dekora­tionen von Daniel Banco, der ein zartes Rokoko-Ambiente erstehen lässt und die Final-Szene im nächt­lichen Park mit zauber­haften Illumi­na­tionen ausstattet.

Eine Insze­nierung, die sich treu am Libretto orien­tiert, was angesichts der Qualität des Textbuchs von da Ponte durchaus von Vorteil ist und zugleich den feinen Zwischen­tönen der Musik Rechnung trägt.

Auch wenn es im Orchester nicht immer feinfühlig zugeht, entschädigt das Ensemble ohne Ausnahme für die wenigen Schlieren der Produktion. Ob Leon Košavić als Figaro oder Jodie Devos als Susanna, ob Judith van Wanroij als Gräfin oder Mario Cassi als Graf, ob Raffaela Milanesi als Cherubino oder Julien Véronèse als Doktor Bartolo und nicht zu vergessen die vielen kleineren Rollen: Gesanglich kommt man in Lüttich wiederum voll auf seine Kosten.

Das Premieren-Publikum reagiert entspre­chend begeistert.

Pedro Obiera

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