Artikel von

Alexander Jordis-Lohausen

Roméo et Juliette

Gerettete Aufführung

Paris Nur knapp entgeht der Abend der corona-bedingten Absage und wird so zum grandiosen Erfolg.


14. Dezember 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Turandot

Eiskalt und Männer mordend

Paris Szenisch wie auch musika­lisch gelungene Aufführung in der Insze­nierung von Robert Wilson.


5. Dezember 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Alcina

Unnütz aufgewärmt

Paris Schon vor mehr als 20 Jahren konnte die Carson-Regie nicht überzeugen. Daran hat sich nichts geändert.


26. November 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Eugen Onegin

Sehr sehenswert

Paris Stéphane Braun­schweigs Insze­nierung der russi­schen Natio­naloper stimmt bis ins Detail.


12. November 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Les Éclairs

Erfinder und Großkapitalisten

Paris Die Entstehung von Opern dauert bisweilen lange. Hier wurde das Textbuch 2016 in Auftrag gegeben. Jetzt ist UA.


3. November 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Der fliegende Holländer

Karger Holländer

Paris Die Ideen Willy Deckers überzeugen auch nach 20 Jahren mehr als die Sänger heute.


8. Oktober 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Fidelio

Ultramoderne Mozart-Oper

Paris Raphael Pichon vertritt eine eigene Meinung zur Rolle der Leonore. Das passt.


26. September 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Iphigénie en Tauride

Iphigenie im Altenheim

Paris Einmal mehr verstört die Insze­nierung eher, als dass sie dem Werk in der Moderne hülfe.


15. September 2021

Alexander Jordis-Lohausen

La clemenza di Tito

Genuss auf den zweiten Blick

Paris 2011 wagte Willy Decker einen neuen Blick auf die Mozart-Oper und schuf eine nachhaltige Inszenierung.


7. Juli 2021

Alexander Jordis-Lohausen

La Sonnambula

Schöne Schlafwandlerin mit verpatztem Finale

Paris Rolando Villazón zeigt eine annehmbare Regie, verhunzt aber das Finale. Pretty Yende begeistert auch hier.


19. Juni 2021

Alexander Jordis-Lohausen

La voix humaine/Point d'orgue

Neurose pur

Paris Patricia Petitbon glänzt sowohl im Psycho-Thriller von Poulenc als auch in der Urauf­führung von Thierry Escaich.


2. Juni 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Le Soulier de Satin

Theater-Epos als Oper

Paris Dalbavies neue Oper vom Seiden­schuh ist ein ungewöhn­liches, sechs­stün­diges Spektakel.


30. Mai 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Faust

Faust als Unkultur

Paris Tobias Kratzer dekon­struiert die Lieblingsoper der Franzosen, ohne damit etwas zu verbessern.


27. März 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Atys

Ein folgenschweres Theaterereignis

Paris/New York Anlässlich des 300. Todes­tages von Jean-Baptiste Lully dirigierte William Christie 1987 seine Oper Atys. Das bewirkte vor allem in der Opéra Comique eine Renais­sance der Barock­opern. Fast ein Viertel­jahr­hundert später widmete der Dirigent sich erneut diesem Werk. Alexander Jordis-Lohausen vergleicht die beiden Insze­nie­rungs­an­sätze aus zwei Jahrhunderten.


6. März 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Aida

Aida als Gliederpuppe

Paris Lotte de Beer verstärkt die Haupt­rollen um Glieder­puppen, was keinen echten Gewinn bedeutet.


19. Februar 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Christoph und Julian Prégardien ...

Familienabend

Paris Ungewöhn­licher Lieder­abend mit Ballett und Orchester bereitet großen Spaß.


31. Januar 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Titon et Aurore

Ein vergessenes Werk ist wiedererstanden

Paris Ein fast verges­senes Werk des franzö­si­schen Barock, das die Opéra Comique produ­ziert hat.


20. Januar 2021

Alexander Jordis-Lohausen

Hippolyte et Aricie

Liebe unter dem Stahlgerüst

Paris Jeanne Candel versucht, den barocken Stoff für das 21. Jahrhundert sinnvoll aufzubereiten.


15. November 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Léon Bakst

Ein fast vergessenes Bühnen-Genie

Paris Er war Inspi­ration für Karl Lagerfeld, Yves Saint Laurent und andere Modeschöpfer, beein­flusste eine ganze Mode-Generation und prägte die Bühnen­bilder und Kostüme seiner Ära. Dabei waren die Anfänge alles andere als leicht, und um sein Konzept zu finden, auch schmerz­liche Erfah­rungen notwendig. Léon Bakst ist heute kaum noch jemandem bekannt. Alexander Jordis-Lohausen stellt ihn und sein Schaffen vor.


13. Juni 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Nie vom Weg abgekommen

Nie vom Weg abgekommen

New York Sie ist in Albanien, Italien und den USA zuhause: Für die Sopra­nistin Ermonela Jaho gibt es tatsächlich nur eine Heimat, und das ist die Bühne. Hier kann sie ihre Leiden­schaft ausleben und an ihrem einzigen Ziel arbeiten: Das Publikum mit ihrem Gesang und ihrer Darstellung zu begeistern. Alexander Jordis-Lohausen hat mit ihr auch darüber gesprochen, was die Corona-Krise für sie bedeutet.


15. Mai 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Théâtre des Champs-Élysées

Art-Déco-Oper

Paris 1913 verwirk­lichte sich Gabriel Astruc einen Traum. Er eröffnete sein eigenes Theater, das Théâtre des Champs-Élysées. In seiner mehr als hundert­jäh­rigen Geschichte hatte das Haus die berühm­testen Musiker der Welt auf der Bühne zu Gast und konnte einen der berüch­tigsten Theater-Skandale für sich verbuchen. Alexander Jordis-Lohausen wirft einen Blick auf die Geschichte des Pariser Theaters.


28. April 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Le comte Ory

Tartuffe bei Rossini

Paris Bei dieser Insze­nierung sitzt dem Regisseur Denis Podalydès vor allem der Schalk im Nacken.


16. April 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Opéra-Comique

Vom Straßentheater zur Hochkultur

Paris In Deutschland ist eher das Genre als die Pariser Insti­tution bekannt. Obwohl es das Haus seit mehr als 300 Jahren in ähnlicher Form gibt. Dabei könnte ihre Geschichte, das Haus, aber auch die Program­matik durchaus Lust auf einen Besuch machen, wenn das Reisen wieder möglich ist. Alexander Jordis-Lohausen führt uns kurzweilig vom Jahrmarkt bis zur zeitge­nös­si­schen Uraufführung.


14. April 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Macbeth Underworld

Psychoanalyse post mortem

Brüssel Die Urauf­führung des Werkes fand unter Ausschluss der Öffent­lichkeit statt, ist aber auch als Stream sehenswert.


28. März 2020

Alexander Jordis-Lohausen

Gamelan

Musik aus einer anderen Welt

Bali Im Vergleich zum Gamelan bringe die europäische Musik „kaum mehr als die primi­tiven Töne eines Wander­zirkus hervor“, sagte Claude Debussy sinngemäß, als er zum ersten Mal mit der baline­si­schen Musik in Berührung kam. Dabei verlöre das Gamelan in einem europäi­schen Orchester an Wirkung, weil es aus einer Ganzheit­lichkeit heraus­gelöst wäre. Alexander Jordis-Lohausen erklärt Tradi­tionen und Bedeutung dieser Musik.


23. März 2020

Alexander Jordis-Lohausen