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Artikel von

Michael S. Zerban

Kein Streaming mehr

Poing Der klassische Musik-Vertrieb Naxos hat seinen Streaming-Dienst Classics Online bis auf Weiteres beendet, nach eigenen Angaben, weil der Provider den Server vom Netz genommen habe. Gleich­zeitig kündigt der Vertrieb eine überar­beitete Website zu unbestimmtem Zeitpunkt an. „Ich bin darüber nicht ernsthaft traurig, weil bislang kein Streaming-Dienst mit seinem Angebot Geld verdient”, sagt Klaus Heymann, Inhaber des Unter­nehmens, zur Stilllegung.


18. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

VERLORENE LIEDER

Unter die Haut

Düsseldorf Bürger erzählen ihre Geschichten und zeigen, dass Theater alle angeht.


16. Februar 2017

ca. 7 Min.

Michael S. Zerban

Harry/Mono Lisa/Kosmos

Weltklasse in der Stadthalle

Neuss Les Ballets Jazz de Montreal überwäl­tigen das Publikum mit zeitge­mäßem Ballett.


13. Februar 2017

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Tanz mit den Kleinen

Tanz mit den Kleinen

Düsseldorf Vom 16. bis zum 19. Februar findet im Tanzhaus NRW tagsüber die Wieder­auf­nahme einer Veran­staltung für Kinder ab sechs Jahren statt. Eigentlich nichts Ungewöhn­liches, aber diese Aufführung ist schlicht eine Party. Choreograf Alfredo Zinola erzählt, was ihn und Maxwell McCarthy bewogen hat, den Kindern eine Tanzplattform ohne Unter­richt zu bieten.


12. Februar 2017

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Carla del Ponte ...

Gruß aus Pristina

Düsseldorf Text als Theater reicht nicht, auch wenn die Schau­spie­le­rinnen ihr Bestes geben.


11. Februar 2017

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Beförderung im Graben

Hagen Joseph Trafton wird neuer General­mu­sik­di­rektor in Hagen. Er hat am 10. Februar den Vertrag unter­schrieben, der zur Spielzeit 2017⁄18 beginnt und für fünf Jahre gilt. Trafton ist 1978 in Bowling Green, Kentucky, geboren und studierte Kompo­sition und Dirigieren in Miami, Wien und New York. Meister­kurse bei Pierre Boulez und Bernard Haitink ergänzten seine Ausbildung. Seit fünf Jahren ist er Erster Kapell­meister am Natio­nal­theater Mannheim. Er wird Florian Ludwig ablösen, der Hagen verlässt.


11. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Seine Stimme bleibt

Tolochenaz Bereits vor einem Monat ist Nicolai Gedda gestorben. Gedda galt als einer der größten Tenöre des 20. Jahrhun­derts. Unter dem Namen Nicolai Ustinov 1925 wurde Gedda in Stockholm geboren und begann dort seine musika­lische Karriere. Mit 91 Jahren erlag er in der Nähe von Lausanne einem Herzstill­stand. Seine Familie gab seinen Tod erst einen Monat später bekannt, was auch Geddas Arbeits­weise wider­spiegelt: Stets ging es um die Kunst, nie um seine Person. Sein musika­li­sches Vermächtnis ist auf über 200 Tonträgern nachzuhören.


10. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Die Möglichkeit einer Insel

Ohne Liebe ist alles nichts

Köln Musik­theater, das mit existen­zi­ellen Fragen genauso wenig spart wie mit drama­tur­gi­schen Schwächen.


10. Februar 2017

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban

Zu früh gegangen

Berlin Am 6. Januar ist Michael Hirsch überra­schend gestorben. Der 1958 in München geborene Komponist lebte seit 1981 in Berlin. Er schrieb unter anderem die Opern Das stille Zimmer (UA Bielefeld, 2000), Tragi­co­media (UA Stuttgart, 2009) und zuletzt für die Deutsche Oper Berlin Dido, die am 28. Januar urauf­ge­führt wurde. Hinzu kommen zahlreiche Kammer­mu­sik­werke, die meist auch einen szeni­schen Anteil haben. Neben seinem kompo­si­to­ri­schen Schaffen trat Hirsch auch als Performer in Erscheinung.


8. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Österreichische Kammersängerin

Wien Am 16. Februar bekommt Anna Netrebko im Teesalon der Wiener Staatsoper den Titel „Öster­rei­chische Kammer­sän­gerin” verliehen. Die in Krasnodar geborene Netrebko studierte am St. Peters­burger Konser­va­torium. Seit ihrem Debüt als Donna Anna bei den Salzburger Festspielen 2002 gehört sie zu den bekann­testen Künst­le­rinnen ihrer Generation. An der Wiener Staatsoper debütierte die Sopra­nistin am 2. April 2004 als Violetta in La Traviata und war dort bislang in 66 Opern­vor­stel­lungen zu erleben.


8. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

(Un)official Language

Sprache der Poesie

Düsseldorf Das Stück zeigt, wie schwierig der Umgang mit Sprache ist – und sein wird.


8. Februar 2017

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Die Zukunft der Kleinen

Die Zukunft der Kleinen

Köln Vom 14. bis 16. Februar findet im Freien Werkstatt­theater der Flausen-Kongress statt. Da stehen wichtige Themen für die Zukunft der kleinen und mittleren Spiel­stätten unter profes­sio­neller Leitung auf dem Programm. Gerhard Seidel, Künst­le­ri­scher Leiter des FWT und Chefor­ga­ni­sator des Kongresses, erklärt, was auf dem Plan steht.


5. Februar 2017

ca. 6 Min

Michael S. Zerban

Erste Chefposition

Graz Zur Spielzeit 2017⁄18 wird Oksana Lyniv neue Chefdi­ri­gentin des Grazer Philhar­mo­ni­schen Orchesters und der Oper. Mit ihr wird erstmals eine Frau am Pult der Philhar­mo­niker stehen. Geboren im ukrai­ni­schen Brody, studierte sie in Lemberg und Dresden. In den vergan­genen vier Jahren arbeitete sie als Assis­tentin von Kirill Petrenko an der Bayeri­schen Staatsoper München. „Ich freue mich sehr, mit ihr gemeinsam das Programm des Hauses weiter­zu­ent­wi­ckeln“, sagt Nora Schmid, Geschäfts­füh­rende Inten­dantin der Oper Graz.


4. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Phaidra - Die Virtuosität des Leidens

Ausflug in die Antike

Düsseldorf Exzes­sives, akroba­ti­sches Tanztheater mit großem Aufwand


4. Februar 2017

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Von uns gegangen

Colmar Jean-Claude Riber ist tot. Er starb am 26. Januar im Alter von 82 Jahren in seinem Haus in den Vogesen. Geboren in Mulhouse, kam der Literatur- und Musik­wis­sen­schaftler nach Inten­danzen in Nancy und Genf 1981 an die Oper Bonn. Mit dem Auftrag, reprä­sen­tative Haupt­stadt­kultur zu etablieren und kräftigen Bundes­zu­schüssen ausge­stattet, erwarb der Regisseur und Intendant für das Haus den Ruf einer „Scala am Rhein“. Er wurde mit der Goldme­daille der Stadt Nancy und dem BVK ausgezeichnet.


1. Februar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Die lustige Witwe

Lieb Vaterland, magst ruhig sein

Leverkusen Wenn beim Gute-Laune-Klassiker die Textver­ständ­lichkeit fehlt, wird es bedenklich.


1. Februar 2017

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban

Gute Aussichten

Dortmund Dortmund darf sich freuen. Wenn der Stadtrat am 6. April zustimmt, wird der neue Intendant der Dortmunder Oper ab 2019 Heribert Germes­hausen heißen. Seit 2012 ist Germes­hausen Opern­di­rektor am Theater Heidelberg sowie Künst­le­ri­scher Leiter des Barock­fes­tivals Winter in Schwet­zingen. Geboren in Bad Kreuznach, begann er seine Karriere als Musik­thea­ter­dra­maturg in Koblenz und hat seither umfang­reiche Erfah­rungen auf den Gebieten des Musik­theaters wie der Alten Musik sammeln können. Er wird die Nachfolge von Jens-Daniel Herzog antreten.


31. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Gegen die Gesellschaft

Gegen die Gesellschaft

Weimar Was Die schönere Wahrheit ist, wollen Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt am 8. Februar erzählen. Dann wird die dritte Oper von Giordano Bruno do Nasci­mento urauf­ge­führt. Das Libretto hat Lisa Astrid Mayer verfasst, die auch Regie führt. Junge Leute, die wie ihre Kommi­li­tonen auf der Bühne an die Macht der Oper glauben.


29. Januar 2017

ca. 8 Min

Michael S. Zerban

Früh entschieden

Baden-Baden Benedikt Stampa wird 2019 der nächste Intendant am Festspielhaus Baden-Baden. Stampa ist derzeit Intendant am Konzerthaus Dortmund. Nach dem Studium von Musik­wis­sen­schaften, BWL und Kultur­ma­nagement war er unter anderem in leitenden Funktionen an der Hambur­gi­schen Kultur­stiftung und der Laeiszhalle tätig. „Wir haben uns bereits heute für ihn entschieden, damit er genug Zeit zur Vorbe­reitung seines ersten eigen­ge­stal­teten Programms hat“, sagt Ernst-Moritz Lipp, Stiftungs­vor­stand des Festspielhauses.


29. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Späte Ehrung

Karlsruhe Sieben Jahre lang, von 1864 bis 1872, wirkte Hermann Levi als Musika­li­scher Leiter des Großher­zog­lichen Hoftheaters in Karlsruhe. Jetzt erfährt der Rabbi­nersohn aus Gießen eine späte Ehrung. Seit dem 28. Januar heißt der Platz hinter dem Badischen Staats­theater Karlsruhe nach ihm. Und auch das Staats­theater bekommt eine neue posta­lische Anschrift: Hermann-Levi-Platz 1. Der Höhepunkt seines musika­li­schen Schaffens fand übrigens in Bayreuth statt: Dort dirigierte Levi im Juli 1882 die Urauf­führung von Richard Wagners Parsifal.


28. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Am Ende des Weges

Wien Am 27. Januar ist Rudolf Bibl im Alter von 88 Jahren in Frontignan, Frank­reich, verstorben. Noch am 1. Januar hatte der Dirigent an der Wiener Volksoper, der er seit 1972 angehörte, die Fledermaus geleitet und damit 2273 Vorstel­lungen an diesem Haus dirigiert. Nach dem Studium von Klavier, Klari­nette, Kompo­sition und Dirigat in Wien engagierte Hans Swarowsky ihn 1948 als Solore­pe­titor an die Grazer Oper. Von dort startete Bibl eine Weltkar­riere, die von vielen Auszeich­nungen und Ehrungen begleitet war.


28. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Erbärmlichkeit des Daseins

Erbärmlichkeit des Daseins

Mönchengladbach Am 4. Februar zeigt das Theater Krefeld Mönchen­gladbach ein Stück, das es in sich hat. Der Konsul, das klingt nach Operette und Handlungs­armut. Das Gegenteil trifft zu, erzählen Katja Bening und Ulrike Aistleitner. Ein brand­ak­tu­eller Fall im Musiktheater.


27. Januar 2017

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Mozart-Botschafter

Salzburg Ich werde überall in der Welt Mozart singen und von Mozart sprechen. Es ist für mich eine große Ehre“, sagt Rolando Villazón. Der Tenor, Regisseur und Schrift­steller wurde von der Salzburger Stiftung Mozarteum zum Mozart-Botschafter für 2018 berufen. Villazón wird inter­na­tional als Vermittler, Künstler und Reprä­sentant der Stiftung tätig sein. Unter anderem sind künftig Konzerte mit Villazón im Rahmen der Mozart­woche geplant, bei denen er nicht nur singen, sondern auch aus dem Leben des Kompo­nisten erzählen will.


27. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban

Il Giasone

Moderner Barock

Genf Hier gibt es beim besten Willen nichts zu kriti­sieren, aber drei Stunden lang Freude und Spaß.


26. Januar 2017

ca. 6 Min.

Michael S. Zerban

Teuer erkauft

Sydney Nichts ist verrückt genug, als dass es nicht passierte. Die Oper in Sydney verkauft jetzt Statis­ten­rollen. Für umgerechnet rund 3.500 Euro haben auch Menschen ohne Fähig­keiten Gelegenheit, sich auf der Bühne zu zeigen. Nach einer ausführ­lichen Einweisung dürfen sie auf der Bühne in Kostüm und Maske für einen Abend an einer Chor- oder Statis­ten­szene teilnehmen. Vielleicht ja auch eine neue Form der Publi­kums­be­lus­tigung, zukünftig heraus­zu­finden, wer der Glück­liche an diesem Abend ist.


24. Januar 2017

ca. 1 Min.

Michael S. Zerban