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Hintergrund

Nachruf auf Sir Peter Jonas

Nachruf auf Sir Peter Jonas

Er galt als „Opern­er­neuerer“. „Seit der Ära Jonas hört das Publikum in München (auch) mit den Augen“, sagt Nicolaus Bachler über ihn. Im Alter von 73 Jahren ist Sir Peter Jonas, langjäh­riger Staats­in­tendant der Bayeri­schen Staatsoper am 22. April in München gestorben. Mehr als 40 Jahre lang währte seit Kampf gegen den Krebs. Zenaida des Aubris erinnert sich an einen Menschen, der viel für die Oper getan hat.


24. April 2020

ca. 4 Min.

Zenaida des Aubris

Das Spiel geht weiter

Bühne wird zum Studio

Die Staatsoper Stuttgart hat auf das Auffüh­rungs­verbot Mitte März sehr schnell reagiert und Aufzeich­nungen eigener Auffüh­rungen ins Netz gestellt. Inzwi­schen ist eine „Auffüh­rungs­stra­tegie“ erarbeitet, die jetzt vorge­stellt wird. Auch die künftigen Aktivi­täten konzen­trieren sich auf das Internet. Ein Blick auf die große Bühne, auf der inzwi­schen ein Film- und Tonstudio entstanden ist.


22. April 2020

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Aus für Ruhrtriennale 2020

Schaler Geschmack bleibt

Am 22. April hat der Aufsichtsrat der Kultur Ruhr im Rahmen einer außer­or­dent­lichen Aufsichts­rats­sitzung einstimmig beschlossen, dass die diesjährige Ausgabe der Ruhrtri­ennale wegen der Corona-Pandemie abgesagt wird. Das Festival der Künste, wie sich die Ruhrtri­ennale nennt, sollte in August und September statt­finden. Jetzt hat die Inten­dantin Stefanie Carp Stellung bezogen. Sie kann die Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen.


22. April 2020

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Sommerblut-Festival

Neue Wege

Mit Festivals sind es in diesem Jahr ziemlich mau aus. Beim Sommerblut-Festival, das vom 8. bis zum 24. Mai statt­findet, bleibt die Absage aus. Das Kölner Festival der Multi­po­lar­kultur geht ins Netz. Eine mutige, aber überfällige Entscheidung. Damit hat das Festival die Chance, Vorreiter zu werden für andere Kreative, die immer noch mit mutigen Lösungen auf sich warten lassen.


19. April 2020

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Ungerechtfertigte Härte

Widerstand ist das Minimum

Am 15. April haben die Bundes­kanz­lerin und die Minis­ter­prä­si­denten das weitere Vorgehen in der Corona-Krise verkündet. Damit ist klar, dass das Auffüh­rungs­verbot bis Ende August bestehen bleibt. Da kocht allmählich Wut über alle Betei­ligten hoch. Die Kultur­schaf­fenden verharren in der Schock­starre, während die Regierung mit dem eisernen Besen durch die Kultur­land­schaft fährt.


16. April 2020

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Offener Brief aus der Freien Szene

Freie Szene im freien Fall

Mehr als 300 Künstler, Ensembles und Kollektive der freien darstel­lenden Künste aus der gesamten Bundes­re­publik haben einen offenen Brief an die Bundes­re­gierung und die Beauf­tragte für Kultur und Medien geschickt. Der Brief schildert die derzeit herrschende Situation, verfehlte Hilfs­pro­gramme und nennt die Forde­rungen, die aus Sicht der Betrof­fenen dringend umgesetzt werden müssen.


15. April 2020

ca. 14 Min.

Michael S. Zerban

Opéra-Comique

Vom Straßentheater zur Hochkultur

In Deutschland ist eher das Genre als die Pariser Insti­tution bekannt. Obwohl es das Haus seit mehr als 300 Jahren in ähnlicher Form gibt. Dabei könnte ihre Geschichte, das Haus, aber auch die Program­matik durchaus Lust auf einen Besuch machen, wenn das Reisen wieder möglich ist. Alexander Jordis-Lohausen führt uns kurzweilig vom Jahrmarkt bis zur zeitge­nös­si­schen Uraufführung.


14. April 2020

ca. 6 Min.

Alexander Jordis-Lohausen

Weiterhin gemeinnützige Arbeit

Kittel statt Kostüme

In vielen Theatern der Bundes­re­publik herrscht in diesen Tagen mehr Betrieb, als es den Anschein erweckt. Aller­dings stehen eher als die Bühne die Werkstätten im Vorder­grund der Aktivi­täten. Hier wird in mehr oder minder großem Maßstab Schutz­be­kleidung herge­stellt, um den Bedarf in vielen Bereichen der Stadt zu decken. Andreas H. Hölscher hat sich beispielhaft an der Oper Leipzig umgeschaut.


14. April 2020

ca. 4 Min.

Andreas H. Hölscher

Der Ring aus dem Wohnzimmer

Der Ring aus dem Wohnzimmer

Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg hat einen digitalen Talk, also eine Gesprächs­runde, ins Leben gerufen, um ein Trost­pflaster für die entgan­genen Auffüh­rungen des Ring des Nibelungen anzubieten. GMD Axel Kober und Spiel­leiter Dorian Dreher begrüßen „Gäste“, mit denen sie allerlei zum Ring besprechen. Andreas H. Hölscher hat sich die ersten vier Gesprächs­runden angeschaut.


13. April 2020

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Meeraj

Die Fragen des Lebens

Einen Tag, nachdem die Pianistin Layla Ramezan ihr neues Konzert­pro­gramm in Berlin vorge­stellt hatte und damit erfolg­reich ihr Deutschland-Debüt absol­vierte, wurde es knapp, in die Schweiz zurück­zu­kommen, ehe die Grenzen ganz geschlossen wurden. Trotzdem blieb noch Zeit zu erzählen, warum dieses Programm sich von anderen Konzert­abenden abhebt und dringend einer Wieder­holung bedarf.


13. April 2020

ca. 8 Min

Michael S. Zerban

Zwischen Bangen und Zuversicht

Zwischen Bangen und Zuversicht

Ein guter Gesang, weiß schon um 1600 der Schrift­steller Christoph Lehmann, „wischt den Staub vom Herzen“. Vier Millionen Bundes­bürger, weiß aktuell der Deutsche Musikrat, singen in Chören oder anderen Ensembles. Die Corona-Krise trifft einen relevanten Teil der Bevöl­kerung empfindlich. Konzerte sind abgesagt, Planungen auf Eis gelegt. Doch Resignation wird offen­kundig wenig Raum gegeben.


5. April 2020

ca. 7 Min.

Ralf Siepmann

The Influencer

Konstruktive Weiterentwicklung

Mitte November vorletzten Jahres stellte das Theater­kol­lektiv Wehr51 sein neues Stück The Influencer vorerst einem eher kleinen Publikum vor. Jetzt sorgt ausge­rechnet das Auftritts­verbot dafür, dass erheblich mehr Menschen eine neue Version des Werks kennen­lernen können. Am 7. April wird es als Hörspiel ausge­strahlt. Ein kleiner Licht­blick in einer Zeit, in der bislang schon 21 Vorstel­lungen ausfallen.


3. April 2020

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Beethoven 2020

Bedingt innovativ

Der Beitrag des Musik­theaters zum Beethoven-Jubiläum 2020 ist wesentlich. Vor allem in Bonn, seiner Geburts­stadt, zum anderen in Wien, ab 1792 seine Wahlheimat. Nach den ersten Wochen mit Auftrags­kom­po­si­tionen und Neuin­sze­nie­rungen kann ein erstes Fazit inter­es­sieren. Die Bilanz dieser knapp 100 Tage fällt dabei gemischt aus. Beethoven 2020 hat ein Innova­ti­ons­po­tenzial, beschreibt Ralf Siepmann.


26. März 2020

ca. 8 Min.

Ralf Siepmann

Livestream

Ein Handy reicht schon

In vielen Häusern finden derzeit Überle­gungen statt, welche „neuen“ digitalen Formate man dem Publikum vor dem heimi­schen Computer präsen­tieren kann. Eines der Zauber­worte dabei ist Livestream. Gerhard von Richt­hofen, selbst Produzent von Livestreams, zeigt Möglich­keiten, aber auch technische Grenzen auf. Zusam­men­ge­fasst könnte man sagen: Es ist leichter, als man denkt, wenn man ganz schön viel dabei beachtet.


25. März 2020

ca. 8 Min

Michael S. Zerban

Gamelan

Musik aus einer anderen Welt

Im Vergleich zum Gamelan bringe die europäische Musik „kaum mehr als die primi­tiven Töne eines Wander­zirkus hervor“, sagte Claude Debussy sinngemäß, als er zum ersten Mal mit der baline­si­schen Musik in Berührung kam. Dabei verlöre das Gamelan in einem europäi­schen Orchester an Wirkung, weil es aus einer Ganzheit­lichkeit heraus­gelöst wäre. Alexander Jordis-Lohausen erklärt Tradi­tionen und Bedeutung dieser Musik.


23. März 2020

ca. 7 Min.

Alexander Jordis-Lohausen

Expeditionskonzerte

Auch für Anfänger

Wie „erforscht“ man gemeinsam mit dem Publikum eine Symphonie? Joana Mallwitz, General­mu­sik­di­rek­torin in Nürnberg, hat die Besucher mit auf ihre Erfor­schungs­reise zu Johannes Brahms Erster Symphonie genommen. Ein neues Konzert­format, das beim Publikum auf Begeis­terung stößt. Andreas H. Hölscher hat das Experiment begleitet und mit Mallwitz über die Hinter­gründe gesprochen.


22. März 2020

ca. 9 Min

Andreas H. Hölscher

Erster Live-Stream

Aus der Not die Tugend

Kurz vor der General­probe zur Neuin­sze­nierung von Rusalka ereilte das Theater Krefeld Mönchen­gladbach die Nachricht, dass es vorerst keine Auffüh­rungen mit Zuschauern mehr geben dürfe. Die Arbeit vieler Menschen über Monate für die Katz? Nein, sagte Intendant Michael Grosse. Und so erlebt die Theater­ge­meinde den ersten Livestream ihrer Geschichte. Andreas Wendholz war dafür verantwortlich.


17. März 2020

ca. 6 Min

Michael S. Zerban

Kölner Kammerorchester

Beste Tradition seit fast 100 Jahren

In zwei Jahren wird das Kölner Kammer­or­chester 100 Jahre alt. Finan­ziell und personell ist es gut aufge­stellt, und so kann die nächste Spielzeit kommen. Pedro Obiera war dabei, als Dirigent Christoph Poppen und Vorstands­vor­sit­zender Franz Xaver Ohnesorg das Programm vorstellten, abwechs­lungs­reich wie eh und je. Und die Hoffnung ist groß, dass die Planungen vom Virus verschont bleiben.


14. März 2020

ca. 4 Min.

Pedro Obiera

Kurt-Weill-Fest

Moderner Komponist und Aufklärer

Von Ende Februar bis Mitte März findet in Dessau-Roßlau auch in diesem Jahr wieder das Kurt-Weill-Fest statt. Über 60 Veran­stal­tungen verschie­dener Genres und Größen­ordnung setzen sich mit enormem Facet­ten­reichtum mit dem Kompo­nisten ausein­ander. Horst Dichanz war am Eröff­nungs­wo­chenende vor Ort und hat vor allem kleinere Veran­stal­tungen besucht. Der erste Eindruck ist vielversprechend.


5. März 2020

ca. 6 Min.

Michael S. Zerban

Duo Divan

Glanzvoller Einstand

Am 27. Februar gab das Duo Divan sein Debüt mit einem eindrucks­vollen Programm. Gleich vier Urauf­füh­rungen präsen­tierten Layla Ramezan und Nazanin Piri vierhändig auf dem Konzert­flügel im Le Cap, dem Gemein­dehaus der Franzö­si­schen Kirche in Bern. O‑Ton stellt die beiden Musike­rinnen vor, die die Kulturen von Okzident und Orient einander näher­bringen wollen, weil die Sprache der Musik keine Grenzen kennt.


4. März 2020

ca. 10 Min

Michael S. Zerban

Geordneter Übergang

Geordneter Übergang

Es gilt als Juwel der Klein­kunst, das Kabarett Flin in Düsseldorf. Und die bishe­rigen Betreiber haben jetzt dafür gesorgt, dass das Kleinod nach ihrem Rückzug in gute Hände geht. Neue Besitzer werden im September dieses Jahres Kristof Stößel und Ehefrau Theresa, die bereits Stößels Komödie Wuppertal betreiben. O‑Ton haben die beiden erzählt, wie es weitergeht mit der Klein­kunst­bühne. Und das klingt vielversprechend.


14. Februar 2020

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Zum Einstand alles anders

Zum Einstand alles anders

Aviel Cahn ist als Intendant am Grand Théâtre de Genève angetreten, die Oper ordentlich „aufzu­mi­schen“. Während das Haus an der Place du Neuve frisch­sa­niert mehr denn je an ein Museum erinnert, beginnen im Innern die Verän­de­rungs­pro­zesse zu greifen, die der studierte Jurist und Sänger nach seinem Amtsan­tritt initiiert hat. O‑Ton erzählt er, unter welchen Bedin­gungen er begann und was nun anders wird.


13. Februar 2020

ca. 8 Min

Michael S. Zerban

Auschwitz-Gedenkkonzerte

Melodie der Achtung des Selbst und des Anderen

Ein Anlass: die Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren, zwei Gedenk­kon­zerte in der Haupt­stadt: eines im Berliner Dom, das zweite in der Staatsoper. Eine überwöl­bende Erkenntnis: Musik war und ist unver­zichtbar für den Erhalt der conditio humana, für das Überleben in Würde wie die Bewahrung von Respekt gegenüber allen Menschen, unabhängig von Herkunft, Überzeugung, Bekenntnis. Ein Beitrag von Ralf Siepmann


31. Januar 2020

ca. 7 Min.

Ralf Siepmann

Sound Cinema

Ohrenkino

In einem Düssel­dorfer Kunstkino fand jetzt zum zweiten Mal der Wettbewerb Sound Cinema statt. Dabei stand nicht etwa der Wettbewerb im Vorder­grund, sondern die Reflexion über neu zu hörende Klänge in unter­schied­lichen Kategorien. Dafür gab es im Kino sogar Schlaf­masken. Ein garan­tiert neues Hörerlebnis, das überwiegend junge Leute anzog. Der Ausgang des Wettbe­werbs? Nebensache.


31. Januar 2020

ca. 9 Min.

Michael S. Zerban

Auf Dialogsuche

Orte der Begegnung

Die Stadt­theater geraten zunehmend unter Druck. Nicht nur konkur­rie­rende Unter­hal­tungs­an­gebote halten die Menschen vom Theater­besuch ab, sondern auch politische Versuche der Einfluss­nahme von rechts­außen treiben den Inten­danten die Sorgen­falten auf die Stirn. Neue Formate müssen her, um die Bürger an das Theater zu binden. Eines davon wird jetzt in Neuss auspro­biert. Bei der Premiere läuft’s noch ein bisschen hakelig.


6. Januar 2020

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban