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Mit unseren Originalberichten und exklusivem Bildmaterial von Aufführungen in Theater, Musiktheater, Konzert, Ballett und Tanz in all ihren Schattierungen, informieren wir Sie ideologiefrei und kritisch, aber fair. Mit Hintergrundberichten, Hörbeiträgen, Kommentaren, aktuellen Nachrichten und vielem mehr arbeiten wir Tag für Tag daran, bei unseren Besuchern die Lust darauf zu wecken, sich auf diesen kulturellen Reichtum einzulassen.
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Pomp in den Bergen
Vom 13. Juli bis zum 2. September findet im Berner Oberland zum 61. Mal das Gstaad-Menuhin-Festival statt. Seit 15 Jahren mit bekannten Künstlern auf Wachstumskurs, präsentiert es sich dieses Jahr selbstbewusst unter dem Motto Pomp in Music. Intendant Christoph Müller erklärt das Erfolgsgeheimnis, mit dem das Festival in die Zukunft durchstartet.
8. Mai 2017
Michael S. Zerban

Ziemlich neue Alte Musik
Fiona Stevens ist Geigerin und hat unter anderem ein neues Gershwin-Album mit eingespielt. Bevor sie Geigerin wurde, studierte sie Musikwissenschaften. Und jetzt schreibt sie ihre Doktorarbeit. Weil sie sich für kulturelle Werte am Beispiel der historischen Aufführungspraxis interessiert. Letzte Ergebnisse gibt es noch nicht, aber doch einige erstaunliche Erkenntnisse.
8. Mai 2017
Michael S. Zerban

Bekannte Künstler für die Jugend
Vom 20. bis 28. Mai findet erstmalig das Festival Stars & Rising Stars statt, initiiert von Kari Kahl-Wolfsjäger. Die frühere Intendantin des Kissinger Sommers will mit dem neuen Festival in erster Linie junge Leute für den Gesang begeistern. Und so treten die bekannten und Nachwuchskünstler an eher ungewöhnlichen Orten auf. Die Eintrittspreise sind für die Jugend kommod.
6. Mai 2017
Michael S. Zerban

Ein Mönchlein muckt auf
Was hat Martin Luther mit der Reformation zu tun? Weniger, als manche glauben. Horst Dichanz zeigt seine eigentliche Leidenschaft auf. Und die ist wichtig genug. Bis heute erfreut sich der Gemeindegesang größter Beliebtheit in der Kirche. Auf Deutsch, wohlgemerkt. Denn gegen den lateinischen Singsang hat Luther lange genug gekämpft.
3. Mai 2017
Horst Dichanz

Uraufführung einer Literaturoper
Am 10. Mai zeigt die Literaturoper Köln erstmals Die 40 Tage des Musa Dagh, eine Oper nach dem Roman Franz Werfels, die Hendrik Albrecht komponiert und Andreas Durban auf die Bühne bringt. Über die Herausforderungen des Stoffs und die Besonderheiten der zweistündigen Oper erzählt Regisseur und Librettist Durban.
29. April 2017
Michael S. Zerban

Empfohlene Begabtenförderung
Seit 27 Jahren fördert die Orpheum-Stiftung in Zürich hochbegabte junge Musiker mit Auftrittsmöglichkeiten und Kontakten zu namhaften Künstlern, wobei sie sich bewusst vom gängigen Wettbewerbs-Zirkus abheben möchte. Die Philosophie der Stiftung hat Pedro Obiera anlässlich des jüngsten Konzerts mit zwei jungen Musikern in der Züricher Tonhalle kritisch beobachtet.
28. April 2017
Pedro Obiera

Auf der Schwelle zur Zukunft
Rimini Protokoll wird am 8. Juni im Museum Kunstpalast ein Stück veranstalten, das geeignet ist, die Zukunft des Theaters einzuläuten. High-Tech bringt das Publikum in eine vollkommen andere Welt. Der Erlebniswert ist großartig. Hier werden Grenzen losgetreten. Und wenn sich einer bückt, um sich die Schnürsenkel zu binden, wird es dich Schaudern machen.
25. April 2017
Michael S. Zerban

Ein Leben für die Kultur
Völlig überraschend ist am 15. April Clauspeter Koscielny im Alter von 70 Jahren verstorben. 1973 gründete der aus dem Ruhrgebiet stammende Musikjournalist in Berlin das Magazin Orpheus, eine Zeitschrift, die „alles über Sänger, Opernaufführungen, Operngeschichte, neue Opern-Gesamtaufnahmen und Bücher” berichten wollte. Michael S. Zerban mit einem Nachruf
23. April 2017
Michael S. Zerban

Die Schatten befrieden
Vom 12. bis 25. April zeigt die Bühnenfotografin Susanne Diesner zusammen mit dem Bildhauer Milan Miloradovic im Ballhaus im Düsseldorfer Nordpark bei kostenlosem Eintritt ihre Bilder- und Skulpturenausstellung Chimäre. Die Ausstellung ist zugleich Bilanz und Beginn von Umbruch, erzählt Diesner und verweist schon auf zukünftige Projekte.
18. April 2017
Michael S. Zerban

Karajan Music Tech Conference
Über die Zukunft digitaler Verwendungsmöglichkeiten im Musikleben tauschten sich 40 Referenten sowie 300 Teilnehmer auf der eintägigen Karajan Music Tech Conference im Salzburger Mozarteum aus. Ausrichter war das 2005 gegründete Eliette und Herbert von Karajan Institut. Pedro Obiera hat das Treffen in Salzburg beobachtet.
16. April 2017
Pedro Obiera

Tanzland Nordrhein-Westfalen
Vom 3. bis zum 14. Mai findet in acht Städten Nordrhein-Westfalens das Festival Tanz NRW 17 statt. Ziel ist, dem zeitgenössischen Tanz im Bundesland eine größere Sichtbarkeit zu verschaffen. Die Geschäftsführerin des NRW-Landesbüros Tanz, Heike Lehmke, die für die Organisation des Festivals verantwortlich ist, erzählt von Neuerungen und Nachwuchs.
14. April 2017
Michael S. Zerban

Meistersinger der deutschen Geschichte
Ansgar Haag, Intendant des Meininger Theaters, eröffnet die Festwoche in der thüringischen Stadt, die vom 7. bis zum 17. April stattfindet, mit einer eigenen Inszenierung der Meistersinger von Nürnberg. Am historischen Ort denkt er dabei über deutsche Werte und die Komödie nach. Premiere war am 7. April, die nächste Aufführung findet am 16. April statt.
12. April 2017
Michael S. Zerban

Punk in der Oper
Wieder einmal zeigt das Theater Hagen, welches Potenzial ein Stadttheater hat. Es hat Ludger Vollmer mit der Komposition von Tschick nach dem gleichnamigen Jugendroman beauftragt. Die Uraufführung am 18. März wird von einem umfangreichen Programm begleitet. Pedro Obiera hat mit Vollmer über sein neuestes Werk gesprochen.
5. April 2017
Pedro Obiera

Zur Tag- und Nachtgleiche
Vom 17. bis zum 19. März fand in der Fontane-Stadt Neuruppin Aequinox statt, ein kleines, aber feines, barockes Musikfestival mit der lautten compagney Berlin. Acht Konzerte an verschiedenen Orten in ungewöhnlichen Formaten wurden aufgeführt. Pedro Obiera war vor Ort und empfiehlt das Festival schon jetzt für nächstes Jahr.
22. März 2017
Pedro Obiera

Mozart so lange wie möglich
Sein Herz gehört den Rollen Mozarts. Auch wenn er den Stillstand der Männerrollen nicht mag. Doch jetzt zielt Tenor Mirko Roschkowski auf dramatischere Rollen. Zwei Jäger sollen ihm dabei helfen: Der Erik im Fliegenden Holländer und am 25. März der Max im Freischütz am Theater Münster. Christoph Broermann hat mit ihm gesprochen.
21. März 2017
Christoph Broermann

Leidvolle Kommunikation
Sie ist eine der eindrucksvollsten Opern der jüngeren Geschichte und längst von der Technik überholt. La voix humaine von Francis Poulenc fasziniert Menschen auf der ganzen Welt. Jüngstes Beispiel ist Mexiko, wo Ingrid Novoa die Oper produziert hat. Maria Katzarava steht auf der Bühne. Jetzt wartet die Inszenierung darauf, nach Deutschland zu kommen.
15. März 2017
Michael S. Zerban

Höchst moderne Alte Musik
Viel Ungewöhnliches und Überraschendes erwartet die Besucher des diesjährigen Festes des Alten Musik, das vom 17. März bis zum 2. April stattfindet. Thomas Höft, Leiter des Zentrums für Alte Musik und Organisator des Festivals, erzählt von den vielen unterschiedlichen Veranstaltungsformen, die sich die Macher auch dieses Jahr haben unter dem Titel Greatest Hits einfallen lassen.
12. März 2017
Michael S. Zerban

Folklore gibt es woanders
Weltweit feiert der zeitgenössische Flamenco Erfolge. An Deutschland ginge dieser Tanz nahezu unbemerkt vorbei – gäbe es nicht das Flamenco-Festival im Tanzhaus NRW. Vom 7. bis zum 17. April werden in diesem Jahr ausnahmslos deutsche Erstaufführungen gezeigt. Dorothee Schackow hat das organisiert und erklärt, wohin sich der Flamenco entwickelt.
11. März 2017
Michael S. Zerban

Die Avantgarde lebt
Vom 7. März bis zum 5. April findet an der Oper Lyon das Festival Mémoires statt. Dafür hat Intendant Serge Dorny uralte Produktionen eingekauft. Es sind Arbeiten von Klaus Michael Grüber, Ruth Berghaus und Heiner Müller. Menschen, die das Regie-Theater entscheidend geprägt haben. Aber um Retrospektive geht es Dorny nicht. Er möchte das Regie-Theater von morgen verhandeln.
8. März 2017
Michael S. Zerban

Die Stadt ist wichtig
Im vergangenen Jahr hat die Bürgerbühne am Schauspielhaus Düsseldorf ihre Arbeit aufgenommen. Das passierte in der jüngeren Vergangenheit in vielen Städten. Der Künstlerische Leiter Christof Seeger-Zurmühlen klärt über Missverständnisse, Potenzial und Perspektiven der Einrichtung auf. Erste Aufführungen zeigen: Hier ist noch viel zu erwarten.
27. Februar 2017
Michael S. Zerban

Alles im Original
Vom 9. bis 19. März will Teatro Barocco wieder mit Musiktheater der Vergangenheit bezaubern. Auf dem Programm stehen Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart und Piramo e Tisbe von Johann Adolph Hasse. Im Schlosstheater Laxenburg geht es dann zurück in die Jahre 1790 und 1768. Das ist der Anspruch von Bernd R. Bienert jetzt schon seit über fünf Jahren.
20. Februar 2017
Michael S. Zerban

Tanz mit den Kleinen
Vom 16. bis zum 19. Februar findet im Tanzhaus NRW tagsüber die Wiederaufnahme einer Veranstaltung für Kinder ab sechs Jahren statt. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber diese Aufführung ist schlicht eine Party. Choreograf Alfredo Zinola erzählt, was ihn und Maxwell McCarthy bewogen hat, den Kindern eine Tanzplattform ohne Unterricht zu bieten.
12. Februar 2017
Michael S. Zerban

Hinter den Kulissen
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Ansätzen, wie man Kinder für die Oper begeistert. Ein Instrument hat die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg entwickelt und nennt es Opernbaukasten. Pedro Obiera hat mit Esther Mertel und Malte Arkona darüber gesprochen, was es damit auf sich hat und wieso es so erfolgreich ist, dass es bereits in die zweite Runde geht.
11. Februar 2017
Pedro Obiera

Die Zukunft der Kleinen
Vom 14. bis 16. Februar findet im Freien Werkstatttheater der Flausen-Kongress statt. Da stehen wichtige Themen für die Zukunft der kleinen und mittleren Spielstätten unter professioneller Leitung auf dem Programm. Gerhard Seidel, Künstlerischer Leiter des FWT und Cheforganisator des Kongresses, erklärt, was auf dem Plan steht.
5. Februar 2017
Michael S. Zerban

Gegen die Gesellschaft
Was Die schönere Wahrheit ist, wollen Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt am 8. Februar erzählen. Dann wird die dritte Oper von Giordano Bruno do Nascimento uraufgeführt. Das Libretto hat Lisa Astrid Mayer verfasst, die auch Regie führt. Junge Leute, die wie ihre Kommilitonen auf der Bühne an die Macht der Oper glauben.
29. Januar 2017
Michael S. Zerban