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Medien

Medien

The Wives of the Dead

Schauergeschichte in zwei Versionen

Moderne Opern­kom­po­nisten haben ein Problem: Selten werden ihre Kompo­si­tionen mehr als ein, zwei Mal aufge­führt, ehe sie wieder in der Schublade verschwinden. Da kann man von Glück reden, wenn die Aufführung aufge­zeichnet wurde. So wie Alois Bröders The Wives of the Dead. Das gut andert­halb­stündige Werk ist als Doppel­album erhältlich: Eine Schau­er­ge­schichte, in die man ruhig mal reinhören sollte. 


9. Februar 2019

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

An die ferne Geliebte

Wenn das Klavier singt

Manchmal sind Musiker wirklich privi­le­giert. Wenn ein naheste­hendes Famili­en­mit­glied stirbt, kann ein Musiker ihm eine CD widmen. Wer möchte das nicht? Alexander Krichel veröf­fent­licht sein neues Album am 1. Februar bei Sony Classical. Der Pianist hat die Transkrip­tionen von Beethovens An die ferne Geliebte, Etüden von Schumann, Kreisler-Lieder und Isoldes Liebestod auf dem Album zusammengefasst. 


9. Februar 2019

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Dear Papa, how is you?

Vom Wunderkind zum Exilkomponisten

Lis Malina hat im Mandelbaum Verlag ein Buch mit Korre­spon­denzen des Kompo­nisten Erich Wolfgang Korngold heraus­ge­geben. Einen breiten Raum nimmt der Schrift­wechsel zwischen Korngold und seiner späteren Gattin Luise von Sonnenthal ein. Karin Coper hat das Buch gelesen und ist begeistert von der Sorgfalt, mit der das Buch ediert wurde. 


9. Februar 2019

ca. 4 Min.

Karin Coper

Offenbach Colorature

Der Offenbach aus Köln ist ein Pariser Künstler

Jacques Offenbach wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Und die einzelnen Akteure der Gegenwart versuchen sich im Wettbewerb darum, seine Werke möglichst umfassend und allge­gen­wärtig wieder­zu­geben. Jodie Devos hat sich jetzt schon mal auf den Zug gesetzt und mit Arien aus den Werken Offen­bachs kräftig vorgelegt. Gesanglich ein großar­tiges Werk, was die lyrische Sopra­nistin zu Gehör bringt. 


9. Februar 2019

ca. 8 Min

Michael S. Zerban

Hans Pfitzner - Complete Lieder 2

Musik vom Antisemiten

Kann man das Werk von der Geistes­haltung eines Kompo­nisten trennen? Die Frage stellt man sich spätestens, wenn man den Namen Hans Pfitzner hört. Klaus Simon jeden­falls hat sich zum Ziel gesetzt, dessen gesam­melte Lieder vollständig einzu­spielen. Und nimmt dabei eine höchst lieder­liche Verpa­ckungs­ge­staltung in Kauf. Im Januar ist der zweite Teil der Sammlung von insgesamt fünf Alben erschienen. 


9. Februar 2019

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Erste Hilfe für die Künstlerseele

Das eigene Wesen herausschälen

Der Druck im Arbeits­alltag an den Bühnen ist groß. Und längst läuft nichts alles so, wie man es sich während der Ausbildung erträumt hat. Wie aber Überfor­derung, Desil­lu­sio­nierung und Burn-out begegnen? Im Ratgeber Erste Hilfe für die Künst­ler­seele gibt Christina Baradun wichtige Tipps, um sich selbst aus der Frustra­ti­ons­spirale zu befreien und womöglich das Arbeits­umfeld positiv mitzugestalten. 


23. Januar 2019

ca. 3 Min.

Michael S. Zerban

My double bass

Die Virtuosität der Bassgeige

Am 25. Januar veröf­fent­licht die Deutsche Grammophon das zweite Album des Kontra­bas­sisten Ödön Rácz unter dem Titel My Double Bass. Mit Hilfe der Musik von Giovanni Bottesini, Astor Piazzolla und Nino Rota will Rácz beweisen, dass das Klang­spektrum der Bassgeige so facet­ten­reich sei wie sonst nur die mensch­liche Stimme. Darüber kann man streiten, sicher aber ist: Diese Scheibe wird ein Hit. 


22. Januar 2019

ca. Min

Michael S. Zerban

Mozart Symphonies

Junge Menschen lieben alte Musik

Gleich zu Jahres­beginn erfreut uns das Folkwang-Kammer­or­chester Essen mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Bei Genuin erscheint am 11. Januar ein Album mit vier Sinfonien aus verschie­denen Schaf­fens­pe­rioden des Meisters. Das Nachwuchs-Orchester unter Johannes Klumpp hat sie in seinem „Stammhaus“, der Villa Hügel in Essen, einge­spielt. Empfehlenswert. 


20. Januar 2019

ca. 6 Min

Michael S. Zerban

„Huch, ein Kritiker!“

Rückblick mit Selbstmitleid

Wenn ein langjäh­riger Musik­kri­tiker in den wohlver­dienten Ruhestand geht, hat er wohl eine Menge zu erzählen. Gerhard Bauer, viele Jahre im Dienst des Kölner Stadt-Anzeigers bei Konzerten und in der Oper unterwegs, hat sich entschieden, eine Autobio­grafie zu veröf­fent­lichen. Das Ergebnis ist eher medioker, zeigt aber, wie sehr sich die Zeiten verändert haben. 


19. Januar 2019

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban

Italienisches Liederbuch

Liebesaspekte

Die Lieder von Hugo Wolf gehören zum Standard­re­per­toire im Liedgesang wie die Winter­reise von Schubert. Diana Damrau und Jonas Kaufmann haben das Italie­nische Liederbuch in der Klavier­be­gleitung von Helmut Deutsch neu einge­sungen, live und in geänderter Reihen­folge. Heraus­ge­kommen ist keine „Referenz­auf­nahme“, aber eine schön anzuhö­rende CD, die Erato am 11. Januar veröffentlicht. 


3. Januar 2019

ca. 6 Min

Michael S. Zerban

Alban-Berg-Biografie

Komponist und Privatmensch

Bei Königs­hausen & Neumann ist eine neue Biografie von Alban Berg erschienen. Barbara Meier, die bereits Biografien zu Verdi, Liszt und Schumann vorgelegt hat, gelingt der Spagat zwischen fesselnd erzählter Biografie und kundiger Werkanalyse, urteilt Karin Coper. Insbe­sondere die Darstellung konkreter Lebens­si­tua­tionen eröffnet dem Leser die Nähe zum Musiker. 


30. Dezember 2018

ca. 4 Min.

Karin Coper

Amerikanische Weihnachtsopern

Amerikanische Weihnachtsopern

Diese Alben könnten sich als kleine Zusatz­gaben gut unter dem Baum machen: It’s a wonderful life von Jake Heggie und The House without a Christmas Tree von Ricky Ian Gordon. Beide sind in diesem Jahr bei Pentatone erschienen und bieten einen schönen Kontrast zum üblichen Weihnachts­ge­dudel. Karin Coper stellt die beiden Alben vor. 


17. Dezember 2018

ca. 7 Min

Karin Coper

Jacques Offenbach

Mozart der Champs-Élysées

Der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach im kommenden Jahr wirft seine Schatten voraus. In Köln wurde eigens die Kölner Offenbach-Gesell­schaft gegründet. Die hat bei Heiko Schon die Biografie Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens in Auftrag gegeben, die im November erschienen ist, gerade recht­zeitig, um sich in das Thema einzu­ar­beiten und ein Nachschla­gewerk zur Hand zu haben. 


7. Dezember 2018

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Das Verschwinden des Josef Mengele

Leidvoll bis zum Schluss

Bis heute ist der Name Josef Mengele mit Grusel behaftet. Dass er nach Kriegsende einfach so abtauchen konnte, ist glück­li­cher­weise bis heute vielen ein Dorn im Auge. Olivier Guez hat einen Roman im Aufbau-Verlag vorgelegt, der erzählt, wie es Mengele späterhin ergangen sein könnte. Zwischen Fiktion und Recherche entsteht das Bild eines Mannes, den man nicht kennen möchte. 


22. November 2018

ca. 2 Min.

Michael S. Zerban

Broadway

Renée Fleming goes Broadway

Schon zu Zeiten als erfolg­reiche Opern­sän­gerin sah Renée Fleming keine Grenzen zwischen den Musik­genres und zeigte sich offen für Jazz oder Pop. Jetzt hat sie bei Decca Broadway veröf­fent­licht, ein Album mit Songs aus thema­tisch ambitio­nierten Broadway-Erfolgen. Karin Coper hat sich das Album angehört – und hätte es sich etwas flotter gewünscht. Aber der stimm­liche Wohlklang macht das Manko wett. 


22. November 2018

ca. 7 Min

Karin Coper

Dirigenten

Luft sortieren

Dirigenten werden als Helden der Musik gefeiert, ein Orchester scheint ohne Dirigenten gar nicht existieren zu können. Mit dieser Mär räumt Peter Gülke in seinem Buch auch anhand durchaus promi­nenter Beispiele gründlich auf. Horst Dichanz hat das Werk gelesen. Ihm gefallen die klaren Worte, die Gülke wählt, um einen Weg zu beschreiben, der längst zur Sackgasse geworden ist. 


15. November 2018

ca. 6 Min.

Horst Dichanz

Lass' diesen Gruß zu Dir gelangen

Lass‘ diesen Gruß zu Dir gelangen

Frank Piontek hat eine Sammlung von 88 Gedichten Richard Wagners bei Breuer und Sohn veröf­fent­licht. Die streng limitierte Auflage von 200 Exemplaren war sofort nach Erscheinen vergriffen. O‑Ton-Redakteur Andreas H. Hölscher hat eines der jetzt schon seltenen Exemplare ergattert. Er findet: Eigentlich gehört der Gedichtband in das Buchregal jedes Wagner-Begeisterten. 


11. November 2018

ca. 2 Min.

Andreas H. Hölscher

Als Bach nach Dresden kam

Wohlfühl-Faktor garantiert

Anekdoten der Musik­ge­schichte erfreuen sich großer Beliebtheit. Erst recht, wenn es sich um Petitessen aus dem Leben Johann Sebastian Bachs handelt. Ralf Günther hat eine solche Geschichte ausge­graben und genüsslich wieder­ge­geben. Oder so ähnlich zumindest. Ist ja ein Roman, der in schönstem Deutsch geschrieben ist. Für die dunklen Tage im Herbst dringend empfohlen. Schönes Büchlein


1. November 2018

ca. 3 Min.

Michael S. Zerban

Le tribut de Zamora

Gounods letzte Oper

Das Palaz­zetto Bru Zane überrascht immer wieder mit glorreichen Aufnahmen von ungewöhn­lichen Opern. Jetzt widmet sich das Label Bru Zane Gounods letzter Oper Le tribute de Zamora. Karin Coper hat das Album gehört und findet eine wunder­volle Musik, die von einem einge­spielten Team musiziert und gesungen wird. Ihre Empfehlung: Unbedingt hörenswert. Charles Gounods letzte Oper auf CD


31. Oktober 2018

ca. 7 Min

Karin Coper

Franz Schreker - eine kulturhistorische Biografie

Umjubelt, vergessen und wiederentdeckt

Im Böhlau-Verlag ist erstmals in deutscher Übersetzung die profunde Biografie Franz Schrekers von Chris­topher Hailey erschienen. Der britische Musik­wis­sen­schaftler gründete die Franz Schreker Foundation, deren Vorsit­zender er bis heute ist. 1993 erschien seine vielbe­achtete Biografie. Karin Coper hat sie gelesen. Die histo­rische Einordnung macht aus dem Buch einen schönen Schmöker.


18. Oktober 2018

ca. 3 Min.

Karin Coper

Musik

Streifzug durch zwölf Jahrhunderte

Beim Bären­reiter-Verlag ist das Buch Musik – Ein Streifzug durch 12 Jahrhun­derte von Tobias Bleek und Ulrich Mosch heraus­ge­geben worden. 18 Autoren geben auf rund 400 Seiten Wissens­wertes über histo­rische Musik zum Besten. Heraus­ge­kommen sind dabei spannende Geschichten, die zum Schmökern einladen. Horst Dichanz hat das Buch gelesen und war angetan. Inter­es­santes aus der Welt der (vergan­genen) Musik


12. Oktober 2018

ca. 8 Min.

Horst Dichanz

Les pêcheurs de perles

Schwelgen im Piano

Der Name Georges Bizet steht zuallererst für die Oper Carmen, zunehmend geraten aber auch seine Perlen­fi­scher ins Blickfeld vor allem konzer­tanter Auffüh­rungen. Pentatone hat jetzt eine Einspielung unter der musika­li­schen Leitung Alexandre Blochs vorgelegt. Karin Coper findet auf dem Album ein exqui­sites Klang­ge­mälde, das dem Ort der Handlung sehr nahekommt. Inklusive dreier Wunschkonzert-Hits


2. Oktober 2018

ca. 7 Min

Karin Coper

Into a Children's Room

Europäisches Liedgut – nicht nur für Kinder

Kurz vor seinem Ende präsen­tiert der erste Bonner Lieds­ommer noch einen Höhepunkt. Es ist eine kleine Konzert­reihe anlässlich der Veröf­fent­li­chung eines wirklich beson­deren Albums. Mezzo­so­pra­nistin Elena Marangou und ihr Lied-Begleiter Tobias Krampen nehmen die Zuhörer mit in europäische Kinder­zimmer. In Düsseldorf schließt sich der Kreis für ein ganz beson­deres Werk. Unbedingt anhören!


29. September 2018

ca. 7 Min

Michael S. Zerban

Schostakowitsch Streichquartette 3 und 9

Es sieht alles so einfach aus

Ein in München behei­ma­tetes junges Streich­quartett macht inter­na­tional Furore: Die vier Musiker dringen mit der Veröf­fent­li­chung ihrer Schost­a­ko­witsch-CD in eine neue Dimension vor. Berlin Classics hat wieder einmal den richtigen Riecher gehabt: Vom Goldmund-Quartett werden wir noch viel hören. Achim Dombrowski hat sich das Album angehört. Viel Fleiß war nötig, aber das Ergebnis stimmt.


18. September 2018

ca. 9 Min

Achim Dombrowski

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Und der Haifisch, der hat Zähne

Joachim A. Lang hat einen Film darüber gedreht, wie Bertolt Brecht versucht, aus der Dreigro­schenoper einen Film zu machen. Da ist mit viel Augen­zwinkern, einer farben­präch­tigen und detail­ver­liebten Ausstattung und einer exqui­siten Besetzung bis in die kleinsten Rollen ein kleines Meisterwerk deutscher Filmkunst gelungen. Unbedingt sehenswert. Sehens­werter, kurzwei­liger Film – nicht nur für Brecht-Fans


15. September 2018

ca. 3 Min.

Michael S. Zerban