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Buch

Buch

Diva - eine etwas andere Opernverführerin

Travestie der Geschlechterrollen

In der Oper wird die Bühne von liebenden Frauen beherrscht. So die These eines im März erschie­nenen Buches. Barbara Vinkens „Opern­ver­füh­rerin“ wirft einen sehr weiblichen Blick auf große Frauen­rollen in der Oper. Andreas H. Hölscher ist von der etwas eindi­men­sio­nalen Darstellung nicht überzeugt. 


13. April 2023

ca. 6 Min.

Andreas H. Hölscher

Maria Callas

Eine griechische Tragödie

Eva Gesine Baurs neue und umfang­reiche Biografie über Maria Callas als Psycho­gramm einer heraus­ra­genden Sängerin und einer einsamen, nach Anerkennung dürstenden Frau, liest sich wie ein spannender Roman. Andreas H. Hölscher hat ein ganz neues Bild dieser Ausnah­me­künst­lerin gewonnen. 


11. März 2023

ca. 10 Min.

Andreas H. Hölscher

Schattenzeit

Tragisches Schicksal

Oliver Hilmes‘ Buch über ein Kapitel dunkelster deutscher Geschichte vor acht Jahrzehnten. Im Mittel­punkt das tragische Schicksal des jungen hochbe­gabten Pianisten Karlrobert Kreiten, der wegen unbedachter Aussagen über das NS-Regime hinge­richtet wird. Andreas H. Hölscher findet das Buch bewegend. 


19. Februar 2023

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Isolde

Die Ausgestoßene

Eva Riegers Biografie über Isolde Wagner beleuchtet das kompli­zierte Verhältnis zu ihrer Mutter Cosima Wagner und ihren Kampf um Anerkennung als legitime Tochter Richard Wagners. Andreas H. Hölscher hat das Buch gelesen und nicht allzu viele neue Erkennt­nisse gewonnen. 


8. November 2022

ca. 11 Min.

Andreas H. Hölscher

Klangwunder

Himmel und Hölle

Albrecht Mayer ist einer der weltbe­kann­testen Oboisten. Doch sein Weg zum Oboen-Olymp war schwer und steinig, in seiner Kindheit war Mayer ein Außen­seiter und Stotterer. Wie er es geschafft hat, die Schatten der Vergan­genheit zu besiegen, beschreibt seine bewegende Autobio­grafie, die Andreas H. Hölscher gelesen hat. 


15. Oktober 2022

ca. 11 Min.

Andreas H. Hölscher

Parsifals Verführung

Der Verführer

Es ist ein fiktiver Roman über den jüdischen Dirigenten Hermann Levi, der 1882 in Bayreuth die Urauf­führung von Richard Wagners Parsifal leitete. Es ist auch eine Geschichte über Antise­mi­tismus in der Kunst, Künst­ler­freund­schaften und große Missver­ständ­nisse. Andreas H. Hölscher hat sie gelesen. 


1. Oktober 2022

ca. 11 Min.

Andreas H. Hölscher

Wahn, Wahn, überall Wahn ...

Erinnerung des Herzens

Zum 80. Geburtstag des Baritons Bernd Weikl ist ein Festband erschienen, der rund 80 Glück­wünsche, teils handge­schrieben, von Freunden, Kollegen, Bewun­derern und Zeitge­nossen auflistet und das Lebenswerk des Sängers würdigt. Andreas H. Hölscher hat die Glück­wünsche gelesen. 


25. September 2022

ca. 12 Min.

Andreas H. Hölscher

Henri Cartier-Bresson

Sehen lernen

Henri Cartier-Bresson gehört bis heute zu den unbestritten weltbesten Fotografen. Eine Interview- und Gesprächs­sammlung, die bei Schirm­er­Mosel in deutscher Fassung erschienen ist, bietet in aller Kürze einen tieferen Zugang als mancher biogra­fische Beitrag. 


15. September 2022

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban

Josef "Angelo" Neumann

Der Impresario

Selbst für profunde Kenner der Werke Richard Wagners und dessen Leben ist der Name Josef „Angelo“ Neumann eher unbekannt. Heinz Irrgeher ist es zu verdanken, dass „Wagners verges­sener Prophet“ seinen verdienten Platz in der Musik­ge­schichte erhält. Andreas H. Hölscher hat das Werk gelesen. 


5. September 2022

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Wiener Operng'schichten

Wiener Bonmots

Wer möchte nicht mal gerne hinter die Kulissen eines großen Opern­hauses schauen? Um die altehr­würdige Wiener Staatsoper ranken sich viele Geschichten und Theater­schnurren. Teils wahr, teils Schmäh, aber immer echt wiene­risch. Andreas H. Hölscher hat Heinz Irrgehers Wiener Operng’schichten verschlungen. 


5. September 2022

ca. 6 Min.

Andreas H. Hölscher

Neumarkt

Hinter den Kulissen

Seit 40 Jahren gibt es das „Neumarkter Wunder“. Grund genug für den Fotografen Frank Schinski, den Geist des erfolg­reichen Kammer­musik-Festivals in Bildern einzu­fangen. Dabei steht weniger der Ort im Vorder­grund als vielmehr die Akteure. Eine gelungene Hommage an ein Phänomen. 


31. Juli 2022

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Lyrisches Tagebuch

Liebesbotschaften

Christian Gerhahers Lyrisches Tagebuch gewährt sehr persön­liche Einsichten in den Kunst­lied­gesang und wechselt zwischen nüchterner Analyse und klang­voller Poesie. Andreas H. Hölscher hat die rund 330 Seiten gelesen und dabei mehr Erkennt­nisse über den Liedgesang gewonnen als bei manch anderer Lektüre. 


20. Juni 2022

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Cosima Wagner

Das ganze Wahnfried

Sabine Zurmühls Biografie über Cosima Wagner beleuchtet das kompli­zierte Verhältnis zu den drei wichtigsten Männern in ihrem Leben: Dem Vater Franz Liszt und ihren beiden Ehemännern Hans von Bülow und Richard Wagner. Andreas H. Hölscher hat das Buch gelesen und die „Grals­hü­terin“ und „Herrscherin des Hügels“ von einer ganz neuen Seite kennengelernt. 


30. Mai 2022

ca. 8 Min.

Andreas H. Hölscher

Mozarts erste Liebe

Erste Liebe

Wolfgang Amadeus Mozarts verliebte Briefe an seine Cousine Marianne, die berühmten „Bäsle-Briefe“, überra­schen durch ihre Derbheit und teilweise vulgäre Sprache. Martha Schad hat diese Briefe in einem 96 Seiten umfas­senden Büchlein zusam­men­ge­tragen und kommen­tiert. Andreas H. Hölscher hat sie gelesen und sich bei der Lektüre so manches Schmunzeln nicht verkneifen können. 


20. April 2022

ca. 6 Min.

Andreas H. Hölscher

Almas Sommer

Szenen einer Ehe

Am 12. April ist der neue Roman von Lenz Koppel­stätter erschienen, der sich mit einer beson­deren Lebens­phase des Kompo­nisten Gustav Mahler befasst. Eigentlich soll die Sommer­frische in Südtirol der Erholung dienen, aber daraus wird so richtig nichts. Die Ehe mit Alma scheint gescheitert, mit der Gesundheit Mahlers steht es nicht zum Besten. Andreas H. Hölscher empfiehlt das Buch. 


17. April 2022

ca. 6 Min.

Andreas H. Hölscher

Wolfgang Rihm

Jenseits aller Linien

Eleonore Bünings Biografie über den Kompo­nisten Wolfgang Rihm ist eine Hommage an einen freien Geist und einen Meister der modernen Klassik. Im Februar erschien das 344 Seiten starke Buch, in dem unter anderem ein ausführ­liches Gespräch zwischen Büning und Rihm, die seit Jahrzehnten mitein­ander befreundet sind, für einen tieferen Zugang sorgt. Andreas H. Hölscher hat das Buch gelesen. 


12. März 2022

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Das Ruhrgebiet

„Hömma, somma nomma?“

Auf rund 140 Seiten nimmt Wolfram Eilen­berger die Menschen mit auf die Identi­täts­suche eines Gebiets, das einige gern als Metropole Ruhr sähen, das aber doch nicht mehr ist als die Ansammlung von 53 Städten, in denen die Menschen ihre Vergan­genheit verklären und intensiv nach einer Zukunft suchen. Horst Dichanz hat sich bei der Lektüre köstlich amüsiert. 


26. Januar 2022

ca. 6 Min.

Horst Dichanz

10 Lessons of my Life

Lebensweisheiten

Kent Naganos 10 Lessons of my life ist eine litera­rische Reise zu ganz unter­schied­lichen Künstlern, die Nagano in den zurück­lie­genden 45 Jahren kennen­lernen durfte und die ihn auf ihre ganz persön­liche Art geprägt haben. Andreas H. Hölscher hat die Begeg­nungen mit bemer­kens­werten Menschen nachver­folgt und kann die Lektüre nur empfehlen. 


28. November 2021

ca. 16 Min.

Andreas H. Hölscher

Karrierewege in der Musikbranche

Karriere als Musiker

Ein Berufs­leben als Musiker ist für viele junge Menschen nach wie vor ein Traum. Aller­dings ein Traum mit Haken und Ösen. Dirk Geest gibt mit seinem neu erschie­nenen Buch Karrie­rewege in der Musik­branche in vierzehn Inter­views Einblicke in Musiker­kar­rieren gesammelt. Fleiß und Flexi­bi­lität helfen auf dem Weg zum Erfolg, hat Horst Dichanz gelesen. 


13. Oktober 2021

ca. 4 Min.

Horst Dichanz

Paul Abraham

Doppelte Tragik

Das aktuelle Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ möchte jüdische Kultur sicht­barer werden lassen. Für das Erscheinen der neuen Paul-Abraham-Biografie des Autors Klaus Waller dürfte es kaum einen geeig­ne­teren Zeitpunkt geben. Sie zeigt in plasti­scher Sprache und packenden Zeugnissen das Drama eines verfolgten Künstlers und eines ganzen Musikgenres. 


5. August 2021

ca. 7 Min.

Ralf Siepmann

Zeigen Sie mir Ihre Hände

Das Vorbild ist die Stimme

2017 bereits erschien das Buch Montrez-moi vos mains des Pianisten Alexandre Tharaud. Nun hat Carsten Dürer es endlich in seinem Staccato-Verlag übersetzen lassen und veröf­fent­licht. Ausgangs­punkt des Buchs ist ein „ganz normaler“ Arbeitstag im Leben des Pianisten, angerei­chert mit Anekdoten, Rückblenden und sehr persön­lichen Sicht­weisen des Musikers. Sehr lesenswert. 


22. Juni 2021

ca. 4 Min.

Michael S. Zerban

Mit dir keine Oper zu lang ...

Hinter den Kulissen

Chris­tiane Mühlegger-Henhapel und Ursula Renner haben die bisher unver­öf­fent­lichte Korre­spondenz von Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und dem Bühnen­bildner Alfred Roller zusam­men­ge­tragen, sortiert und einge­ordnet. Ganz nebenbei ist so ein Bild deutsch-öster­rei­chi­scher Theater- und Musik­ge­schichte des frühen 20. Jahrhun­derts entstanden. 


16. Mai 2021

ca. 9 Min.

Andreas H. Hölscher

Oberbilk. Hinterm Bahnhof

Die ganze Welt in einem Stadtteil

Es gibt Bücher, die nur scheinbar einen rein lokalen Bezug haben. Wenn man in sie hinein­taucht, entdeckt man plötzlich eine neue Welt, die Menschen auf der ganzen Welt beschäf­tigen kann. Von Alexandra Wehrmann und Markus Luigs erscheint dieser Tage ein Buch, in dem sie in Wort und Bild erklären, warum der eigene Stadtteil der schönste Ort der Welt sein kann. 


6. Mai 2021

ca. 5 Min.

Michael S. Zerban

Die Welt nach Wagner

Wagner und die Moderne

Bei Rowohlt erschien das Werk Die Welt nach Wagner von Alex Ross im statt­lichen Umfang von mehr als 900 Seiten. Der Musik­kri­tiker und Autor versucht, die Kultur­ge­schichte des 20. Jahrhun­derts in Beziehung zu Schaffen und Person Richard Wagners zu stellen. Andreas H. Hölscher hat das Buch gelesen. Einfach ist das nicht. 


26. April 2021

ca. 17 Min.

Andreas H. Hölscher

Josephine Baker

Entertainerin mit Kampfgeist

Vom Hausmädchen zum Superstar zur Wider­stands­kämp­ferin: Mona Hardcastle erzählt in ihrer Biografie den Lebensweg von Josephine Baker, der durchaus nicht frei von Wider­sprüchen war. Unterlegt mit zahlreichen Dokumenten, Zitaten und Fotos, gelingt der Autorin eine Lebens­be­schreibung, die spannend zu lesen ist, sagt Karin Coper. 


8. März 2021

ca. 4 Min.

Karin Coper